| Was bisher geschah... |
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Es passierte alles ganz schnell! Kaum hatte ich realisiert, was um mich herum geschieht, kam plötzlich dieses gleißende Licht und - PÄNG - war ich geboren! Erst mal dachte ich: "FUUCK, was hab ich hier nur verloren?". Doch schnell schon wurde mir klar, dass ich wohl den Auftrag hatte, diese Welt mit meinem verworrenem Gedankengut zu konfrontieren! Die ersten "Ergüsse" schrieb ich schon in der Grundschule nieder. Später in der 9. dann wurde mein Talent erkannt und das erste richtige Gedicht von mir veröffentlicht! Es wurde sowohl in der Schulzeitung verfasst, als auch als großes Plakat in die Aula gehängt. Jetzt war die Motivation hergestellt! Als ich im zartem Alter von 17 dann mit meiner Ausbildung zum Postboten begann, verzierte ich den neuen Lebensabschnitt mit dem alles entscheidenden ersten Griff zur Gitarre. Da die Post auch für meinen Namen Stampie verantwortlich ist, war sie sozusagen der Auslöser zur Geburtsstunde meiner Karriere - wenn auch sicherlich unfreiwillig. Die Anfänge... Kaum fing ich an Gitarre zu spielen, komponierte ich auch schon die ersten Liebesballaden. Triefend vor Schnulz und Sehnsucht! Furchtbar - wer mich schon länger kennt, weiß, wovon ich hier spreche! Das ist auch der Grund, warum ich Liebeslieder, es sei denn es handelt sich um Körperteile, eigentlich vermeide! Dann ging’s los, Sturm und Drang waren angesagt, und eh ich's mich versah, sang ich in einer Punkband. "HöLP" hatte sich gegründet. Ein Projekt, das ganz gut anlief, aber am Ende dennoch zum Scheitern verurteilt war. Ebenso die zahlreichen Metalbands, die sich immer wieder in Wohlgefallen auflösten. Bis mir dann mit etwa 19 Jahren das erste Mal Liedermaching in Form von "Joint Venture" zu Gehör kam. Liedermaching Als ich nun also Liedermaching kannte, versuchte ich mich selbst einmal darin, Lieder zu machen. Erst waren es Lieder von Maikäfern und meinem jugendlichen Leichtsinn, bis ich dann eines Nachts träumte, ich säße mit dem Rücken zum Publikum. Und siehe da: Meine erste richtige Inspiration, die ich dann gleich nach dem Aufwachen als Gesangstext niederschrieb. Wortspieldichtung fing an, mir tierischen Spaß zu machen, und im Nu waren Hefte voll mit Inspirationen, aus denen wieder Lieder entstanden. Ich schloss mich mit einem Freund zusammen, und wir fingen an, gemeinsam Liedermaching zu betreiben - wir nannten uns "Die willigen Ikonen“. Leider war auch das nur von relativ kurzer Dauer: Um dem Grau der Arbeitswelt wenigstens noch eine Weile zu entgehen, floh mein Kollege ins Studentenleben nach München. Ich dagegen machte alleine weiter und gründete die einzige Acoustic-Grindcore-Band der Liedermacherszene, sinnigerweise benannt nach mir selbst. Und: TADAA! Es hat funktioniert! Logisch. Sonst wärt ihr ja nicht auf meiner Webseite. |

